Dienstag, 3. Juli 2007

Katzen würden Mäuse kaufen

Ein neues Buch ist gerade auf dem Markt erschienen, dass sich mit den Praktiken der Tierfuttermafia auseinandersetzt. Dieses Wort auf dem Einband zu benutzen, ist dem Autor durch Gerichtsbeschluss sofort verboten worden. Deshalb kommt heute eine redigierte Fassung auf den Markt, in der das Wort Mafia ersetzt wurde.Im Laufe seiner Recherchen ist Hans-Ulrich Grimm auf allerhand empörende Fakten gestoßen. Wie er im Interview mit Deutschlandradio Kultur erwähnte, war es unmöglich, unabhängige Experten zu diesem Thema zu finden. Selbst die Tierfutter Forschung an einer Universität wird von der Tierfutterindustrie gesponsort.
Und es sind es ja nicht nur süße Miezekatzen, die mit ekelhaften Dingen gefüttert werden - was ja schon empörend genug ist - nein, auch die Tiere, die zur Ernährung von Menschen geschlachtet werden, bekommen Dinge zu fressen, deren nähere Zusammensetzung uns zum Würgen bringt und die sich dann im Laufe der Nahrungskette auch in unseren Körperen wiederfinden. Klärschlamm ist ja bereits durch einen Skandal ins Medieninteresse gerückt. Er wird ins Futter gemischt "weil es nicht verboten ist". Der Lebensmittelindustrie ist jedes Mittel für Maximalprofit recht....
Da "AUGEN ZU UND DURCH" garnichts ändert, möchte ich mithelfen,dieses Schwarzbuch bekant zu machen."Katzen würden Mäuse kaufen"
Über Werbung und Wahrheit in der Tierfutter-Produktion
Hans-Ulrich Grimm Autor des gerade erschienenen "Schwarzbuches Tierfutter"

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ein Glück, dass Kater Miki Nudeln frisst ;-)