Dienstag, 25. Dezember 2007

Strom kommt aus der Steckdose



und Weihnachten ist das Fest der Liebe.....

Beide Thesen sind ja mit einem deutlichen ABER verbunden. Das Fest der Liebe möchte ich allerdings nur zum Aufhänger nutzen, um mich mit der Firma Steckdose.de Clever Geld sparen auseinandersetzen.
Weihnachten ist in unseren nördlichen Gefilden das Fest des Jahres mit dem höchsten Stromverbrauch. Ich gestehe, ich bin dabei. Denn ob nun Zufall oder von langer Hand geplant, das Christus Fest fällt fast genau mit den kürzesten Tagen des Jahres zusammen. Und ohne das wunderschöne Lichterketten Gefunkel, das sich in den letzten Jahren in Deutschlands Städten eingefunden hat, wäre diese graue dunkle Zeit sicherlich nicht so gut zu überstehen.
Gerade bei uns oben an der Nordsee unterscheiden sich ja die Wintermonat nur durch die längere Dunkelheit von Frühling und Herbst. Im Temperaturvergleich machen sie oft keinen Unterschied. Und gerade an den dunklen Tagen hilft ein wenig Licht, die Seele aufzuheitern. Wenn dabei allerdings gleichzeitige Ebbe in der Tasche entsteht, ist das der erhellten Stimmung wieder abträglich.
Also umschauen nach günstigen Stromtarifen und nun kommt die Steckdose ins Spiel, aus der der Strom kommt.....

Sicher sind wir inzwischen viele, denen es nicht egal ist, woher der Strom kommt und die sich Gedanken machen, die weiter als bis zur Steckdose reichen. Alternative Energien sind in aller Munde, es gibt viele regenerative Methoden der Energiegewinnung und auch wenn sich der Prozentsatz der Nutzer solcher Energieformen noch im einstelligen Bereich bewegt, so werden in den nächsten Jahren gerade auf diesem Gebiet viele neue Märkte entstehen.

Fürs erste ist es für jeden Stromnutzer interessant, die Preise der verschiedenen Anbieter einfach und übersichtlich vergleichen zu können und es wird immer wichtiger, auch die reinen Ökostrom Anbieter herausfiltern zu können. Was hier die Firma Steckdose.de leistet, möchte ich im Folgenden herausfinden.


Auf der Startseite findet sich gleich ein einfach zu bedienender Tarifrechner. Ich gebe meine Postleitzahl und den Jahresverbrauch ein, klicke z.B. die Bedingung "nur Ökostrom" an und habe Sekunden später eine konkrete Zahl, die ich pro Jahr beim Wechsel des Stromanbieters einsparen kann. In meinem persönlichen Fall wären es 50 Euro pro Jahr ( mit Ökostrom statt AKW Strom).

Das funktioniert wirklich einfach und ohne die Eingabe persönlicher Daten ( ich denke da nur an die angeblich freien Berechnungen von Versicherungen im Internet, die erst erfolgen, wenn selbst die Augenfarbe der Cousine zweiten Grades eingegeben wurde).
In meinem bevorzugten Interessenfeld - dem Ökostrom, finde ich eine übersichtliche Aufzählung der verschiedenen regenerativen Energieformen, wie z.B. Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie, Biomasse, Biogas, Erdwärme.
Die Punkte sind kurz und übersichtlich erläutert. Beim Punkt Erdwärme, mit dem ich mich schon etwas ausführlicher beschäftigt habe, fehlen mir zwei Unterpunkte. Hier wird ausschließlich von der Nutzung des unterirdischen Thermalwassers berichtet, es gibt aber auch die einfache Möglichkeit, die Wärme des Grundwassers zu nutzen - wo man keine Bohrung von vielen hundert oder tausenden von Metern benötigt, sowie die Nutzung von Erdwärme direkt ( 80 cm) unter der Oberfläche, wo die Erde -in unseren Breiten- bereits ganzjährig frostfrei ist und Wärme für die Hausversorgung liefert. Allerdings weiß ich nicht, inwieweit diese Art der Energiegewinnung als käufliche Ware auf dem Strommarkt zur Verfügung steht.

Des Weiteren entdecke ich einen Strom Blog bei Steckdose.de. Dort finde ich - außer einem Artikel zu meinem Aufhägerthema, dem Weihnachtsfest- auch Tipps zum Energie sparen:
"Was die Natur an 500.000 Tagen zur Schaffung von fossilen Energien benötigt hat, wird von der Menschheit zurzeit an einem Tag zur Stromerzeugung verbrannt.".... "Erneuerbare Energien lösen die fossilen Energieträger ab..."weiter lesen

Mein erster und auch der zweite Eindruck dieser Seite ist sehr positiv. Ich werde mich sicherlich der Qualitäten dieser Seiten bedienen, wenn ich mich im Neuen Jahr mit der Veränderung unseres Strom- und Gasanbieters befasse.
Bloggerkommentare zum Thema: schon die ersten Reaktionen der Steckdosenmacher auf die Blog Rezensionen gibt, denn, wie ich dem Bildschirmfoto von Journalist und Optimist anschaue, hat sich das -kritisierte- Outfit sehr wohltuend verändert.

Ich schließe mich der Ausführung an, dass es prima wäre, wenn die Steckdose.de seine Stellung zu einer kritischen Positionierung nutzt und wünsche viel Erfolg!

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